SPD Gera

Bewegung bei Geras Neuer Mitte: SPD hätte lieber Zitronenpresse statt Haus am Brühl

Stadtrat

In einer sehr erfolgreichen Veranstaltung wurde letzte Woche der Planungsstand zum Projekt ausführlich erläutert und viele Fragen von der Stadtverwaltung und Planern beantwortet. „ Es ist ungemein wichtig, in dieser Form die Menschen mitzunehmen“, lobt SPD-Bauausschussmitglied Heiner Fritzsch das Format.

Dabei ist es für ihn nicht ungewöhnlich, dass einige am liebsten vorerst gar keine Veränderung möchten, jedoch die große Mehrheit die Planungen befürwortet und Fortschritte sehen will.

Zweifel hat die SPD, ob ein 11-Geschosser vor der Bibliothek nötig ist und nicht fünf Geschosse wie die umgebende Bebauung ausreichen. Auch die Notwendigkeit des Hauses vorm KuK und des Hauses neben dem Stadtmuseum werden bezweifelt, bei letzterem sähe die SPD lieber einen Nachbau des Sternchencafés (Zitronenpresse). Das scheint jedoch nicht mehrheitsfähig im Stadtrat und mit den Planern und die SPD ist zu Kompromissen bereit.

 

Auf eine nicht beantwortete Frage zurückkommend, wer das alles bezahlt, erklärt Heiner Fritzsche, dass die öffentlichen Freiflächen die Stadt gestaltet und bezahlt, wofür eine 90%ige Städtebauförderung aufgrund des IBA-Projekt-Status erwartet wird. Für die Bauflächen soll nach öffentlicher Ausschreibung Konzeptvergaben erfolgen, in denen nicht nur der Kaufpreis, sondern auch die besondere Architektur und andere Kriterien entscheidend sein sollen. Das alles muss in Abstimmung mit der GWB Elstertal erfolgen, die Eigentümerin von Teilen der Fläche ist.

 

SPD-Fraktion hat vorgeschlagen u. a. eine Dach- und Fassadenbegrünung vorzugeben, weniger auch unterirdische Stellplätze von Investoren zu verlangen, dafür einen Carshareingplatz sowie eine barrierefreie öffentliche Toilette vorzusehen. Außerdem sollen mindestens 20 Prozent sozialer Wohnungsbau oder vergleichbar mietpreisbegrenzte Wohnungen entstehen.

 

Ein guter Kompromiss ist aus Sicht der SPD-Fraktion die beabsichtigte Änderung des Durchgangsverkehrs durch Reduzierung auf zwei Fahrspuren der Breitscheidtstraße und Verbreiterung des Fußgängerüberweges von den Arcaden zum Stadtmuseum, sowie einer fußgängerfreundlichen geänderten Ampelregelung. Außerdem soll sich die Fahrradfreundlichkeit durch breitere kombinierte Rad-Fußgängerwege weiter verbessern, was Heiner Fritzsche, der selbst regelmäßig mit dem Rad unterwegs ist sehr begrüßt.

 

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