SPD Gera

Finanzen trifft Bildung: Heike Taubert und Helmut Holter in der Elstertalschule

Bildung & Kultur


Heike Taubert und Helmut Holter als Schnatterinchen und Herr Fuchs im Handpuppentheater der Elstertalschule.

An einem der Schulgebäude der Freien Gemeinschaftsschule Elstertal in Greiz steht der Spruch: "Lernen heißt lebendig sein." Getreu diesem Motto arbeitet und "lebt" die Schule mit ihrem Konzept, das das einzelne Kind in den Mittelpunkt stellt. Wie wichtig es ist, dass sich Schule weiterentwickelt und wie hier Finanzen und Bildung zusammenspielen, besprachen Finanzministerin Heike Taubert und Bildungsminister Helmut Holter am 26. März vor Ort.
   

Bevor am späten Nachmittag Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Interessenten zum Thema diskutierten, nahmen sich die beiden Landespolitiker viel Zeit, um sich der Schule und ihrem Lehr- und Lernansatz zu nähern.

Helmut Holter, Heike Taubert, Thomas Bretschneider und Jörg Heinig auf dem Geländer der Elstertalschule (v.li.)


"Als die Schule 2002 eröffnet wurde, war ich schonmal hier," überlegt Heike Taubert gemeinsam mit Gründungsmitglied Jörg Heinig, an welcher Stelle des nun ganz anders aussehenden Geländes in der Goethestraße das wohl war. "Hier hat sich viel verändert und wir sind noch lange nicht am Ende," schmunzelt Heinig, der seit der ersten Idee zur Gründung einer Freien Schule in Greiz dabei ist. Mit Thomas Bretschneider, ebenfalls Gründungsmitglied, zeigt er den Besuchern, an welcher Stelle des Areals sich der Schulcampus weiter entwickeln könnte. Derzeit befindet sich der Schulteil für die Jahrgangsstufen 7 bis 12 in der Zeulenrodaer Straße in einem angemieteten Objekt. "Ziel ist es, an der Goethestraße alle Klassenstufen zusammenzubringen und Platz für mehr Kinder zu schaffen," so Bretschneider. Die Schule sei mit ihren derzeit gut 270 Kindern noch am wachsen.
Begeistert ist Heike Taubert vom Ansatz der Elstertalschule, die Bedürfnisse des Kindes in den Mittelpunkt zu stellen und nicht nur die Anforderungen des Lehrplans. Natürlich gelte der Thüringer Lehrplan auch an der Freien Gemeinschaftsschule. "Aber der Weg, den wir einschlagen, ist ein anderer," erklärt Lehrerin Steffi Trensch. Im jahrgangsübergreifenden Unterricht der Klassenstufen 1 bis 3 lernen 20 Schülerinnen und Schüler begleitet von 2 Lehrkräften nach ihrem eigenen Tempo. "Die Kinder starten von ganz unterschiedlichen Niveaus. Wir geben ihnen den Freiraum, sich selbst auszuprobieren," so die Lehrerin. Dabei hilft ein Kurssystem, das den Kindern viele Möglichkeiten gibt, ihre Stärken zu finden. "Und dann können wir auch an den Schwächen arbeiten," ist Lehrer Torsten Seime übrzeugt.

Finanzministerin und Abgeordnete Heike Taubert
hilft einem Schüler bei der Flächenberechnung.


Über die Vielfalt der Kurse staunten Heike Taubert und Helmut Holter nicht schlecht: Mandalas malen, kochen und backen oder verschiedenen Sportangebote gehören ebenso dazu wie das Handpuppentheater. Hier ließen es sich die Ministerin und der Minister nicht nehmen, selbst zu den Puppen zu greifen. Heike Taubert als "Schnatterinchen" und Helmut Holter als "Herr Fuchs" sorgten für Vergnügen bei den Kindern. Ganz stolz berichteten sie, dass sie bis eben ihre selbst geschriebenen Stücke geprobt haben und sich auf ihren Auftritt in einem Kindergarten vorbereiten. Viele neue Einblicke, Verständis für eine andere Art des Lernens und Unterrichtens und Anregungen zum "Blick über den Zaun" haben die Landespolitiker bei diesem Besuch mitgenommen.

 

Homepage Heike Taubert

 

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