SPD Gera

Gespräch mit Heimbeirat im Pflegeheim Ronneburg

Soziales


Heike Taubert, Erna Rudolpf und Frau Kalkbrenner im Pflegeheim Ronneburg (v.re)

Dass Engagement nichts mit dem Alter zu tun hat, haben die vier Mitglieder des Heimbeirats Heike Taubert am 4. März bei ihrem Besuch bewiesen. Die Damen im Alter zwischen knapp 80 und 104 Jahren (!) hatten eine Vielzahl an Fragen, die sie gern mit der Abgeordneten bei Kaffee und Plätzchen besprechen wollten.

Besonders trieb die Mitglieder des Heimbeirates die ständig steigenden Kosten um, die auch von ihren Angehörigen für die Pflege bezahlt werden müssen. Heike Taubert, deren Mutter selbst in einem Pflegeheim lebt, kann die Sorgen gut verstehen. "Das Problem ist auf der Bundeseben erkannt worden, darum steigen die Beiträge für die Pflegeversicherung," so Heike Taubert. Es komme so mehr Geld ins System, reiche aber nicht aus. Frau Kalkbrenner (80) wünscht sich, dass alle Personen in die Pflegeversicherung einzahlen. Das sei ein Ansatz, so die Abgeordnete, bedeute aber auch mehr Leistungsbezieher.
Um das komplizierte Thema der Finanzierung der Pflegekosten für die Angehörigen zugänglich zu machen, ist das Pflegeheim im Gespräch mit dem Sozialamt Greiz und plant einen Infomationsnachmittag für die Betroffenen, erläutert Geschäftsführer Clemens Schmitz.
Er begrüßt grundsätzlich, dass es Vereinbbarungen für verbesserte Pflegeschlüssel gäbe. "Leider helfen uns solche Verbesserungen nicht, wenn wir die Stellen nicht besetzen können und schlimmstenfalls den Heimen Plätze gestrichen werden, weil sie die Fachkräftequote nicht erfüllen," gibt Heike Taubert zu bedenken. Dass es für das Pflegeheim eine Herausforderung ist, Fachkräfte zu gewinnen, verdeutlicht Heimleiterin Cornelia Stoppel. Man mache finanzielle Angebote, qualifiziere Mitarbeiter zu Fachkräften und biete ein gutes Arbeitsklima. "Das funktioniert bis jetzt gut, aber es könnte natürlich immer besser sein," so die Heimleiterin, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihr großes Engagement lobt.
Erna Rudolph, stolze 104 Jahre alt und überzeugte Sozialdemokratin, steuerte aus ihrer breiten Lebenserfahrung vieles zum Gespräch bei. Sie freute sich über den Besuch von Heike Taubert, die auch Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Greiz ist.

 

Homepage Heike Taubert

 

Mitreden!

E-Mail: kontakt@spd-gera.de
SPD Gera bei Facebook

Anschrift
SPD Kreisverband Gera
Heinrichstraße 84
07545 Gera

Wenn Sie Ideen oder Fragen zur Bundes- oder Landespolitik haben, wenden Sie sich gerne direkt unsere Abgeordneten


 

Mitmachen!

Jetzt Mitglied werden in der SPD, online oder per Formular — für ein starkes Gera, und für mehr Gerechtigkeit in unserem Land

 

 

Jetzt spenden für ein starkes Gera!

Jetzt spenden für ein starkes Gera!

Mit Ihrer Spende helfen Sie dabei, Gera als demokratischen und sozialen Wirtschaftsstandort mit Zukunft zu stärken.

Wir stehen für ein Gera der Vielfalt, dass in Thüringen, Deutschland und Europa eine wichtige Rolle spielt.

Unsere Bankverbindung:

Empfänger: SPD Gera

IBAN: DE64 83 05 0000 0000 10 86 42

BIC: HELADEF1GER

Kreditinstitut: Sparkasse Gera-Greiz

Für Parteispenden wird dem Steuerpflichtigen gemäß § 34g EStG eine Ermäßigung der Einkommensteuer gewährt. 50 % des gespendeten Betrags können direkt von der Steuerschuld abgezogen werden, maximal 825 Euro (erreicht bei einer Spendensumme von 1.650 Euro). Bei Zusammenveranlagung beträgt der maximale Abzug 1.650 Euro (erreicht bei einer Spendensumme von 3.300 Euro). Aufgrund von Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer beträgt die Steuerersparnis etwas mehr als die Hälfte der Spendensumme. So ermäßigt sich die Steuerbelastung bei einem Kirchensteuersatz von 9 % und dem Solidaritätszuschlag von 5,5 % um insgesamt 57,25 % der Parteispendensumme.

Werden pro Kalenderjahr mehr als 1.650 Euro (bzw. mehr als 3.300 Euro bei Zusammenveranlagung) an Parteien gespendet, kann der übersteigende Teil der Spendensumme gemäß § 10b Abs. 2 EStG als Sonderausgabe abgezogen werden. Für diesen Teil gilt erneut eine Grenze von 1.650 Euro (Zusammenveranlagung 3.300 Euro). Da hierdurch lediglich das zu versteuernde Einkommen gemindert wird, hängt die Steuerersparnis für diesen Teil vom persönlichen Steuersatz ab. Werden mehr als 3.300 Euro (bei Zusammenveranlagung 6.600 Euro) jährlich an politische Parteien gespendet, ist der übersteigende Teil nicht mehr steuerlich begünstigt. Absetzbar sind nur Parteispenden von natürlichen Personen – juristische Personen (Unternehmen) können gemäß § 4 Abs. 6 EStG Parteispenden nicht absetzen. Der Abzug nach § 34g gilt auch für Spenden an kommunale Wählervereinigungen, die jedoch nicht rechenschaftsplichtig sind.