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PI: Stadtverwaltung Gera soll Luca-App zur Kontaktnachverfolgung prüfen und einführen

Stadtrat

In Jena erfolgreich erprobt könnten Gesundheitsamt und Veranstaltungsteilnehmer entlastet werden

Die Fanta 4 bewerben eine Software, die bei Kulturveranstaltungen, in Gaststätten, Feiern und sonstigen Veranstaltungen die lästige und überholte papierbasierte Aufnahme der Kontaktdaten durch eine digitale Variante ersetzt, wenn diese wieder stattfinden können. Was in asiatischen Ländern von Anfang an funktionierte, könnte nun auch bei uns zur Anwendung kommen, aber mit Einhaltung des Datenschutzes. Jena ist eine der Modellregionen, die bereits seit November letzten Jahres die App mit Erfolg testet. 

Weil derzeit nur wenige Veranstaltungen überhaupt erlaubt sind, führte man das System, an das das Jenaer Gesundheitsamt angebunden ist, zunächst bei Stadtrats- und Ausschusssitzungen ein. Später will der Eigenbetrieb JenaKultur die Lösung zum Standard bei Veranstaltungen machen. Mit der App auf seinem Handy und durch das einscannen eines QR-Codes wird das eintragen in Listen ganz einfach ersetzt. Wer das nicht mag oder kein Handy hat, kann sich am Notebook eintragen. Wird ein Teilnehmer positiv auf das Corona-Virus getestet, kann das Gesundheitsamt viel einfacher und schneller andere Anwesende warnen und informieren. Und das alles anonym und kostenfrei mit Freigabe selbst des strengen Thüringer Datenschutzbeauftragten. SPD-Stadtratsmitglied Heiner Fritzsche fragte nun bei der Stadtverwaltung Gera, ob ebenso die Einführung der App geprüft werde und bekam eine nicht erwartete Antwort: Sozialdezernentin Sandra Wanzar und Oberbürgermeister Julian Vonarb (beide parteilos) antworteten, die Anwendung werde „noch nicht geprüft, da nach wie vor davon ausgegangen wird, dass nicht jeder mit der modernen Technik umgehen kann bzw. umgehen will.“ „Diese Antwort sei für eine Smart City Stadt unwürdig“ so Fritzsche. Weil ja in wenigen Minuten herauszufinden ist, dass ein Handy gar nicht unbedingt benötigt wird, bat der Sozialdemokrat die unbegreifliche Antwort zu überdenken, was bisher ohne Resonanz blieb. Für Heiner Fritzsche ist zwar verständlich, dass das Gesundheitsamt gerade sehr stark in Anspruch genommen ist.  Jedoch bleibe die Stadtverwaltung aufgefordert alles zu unternehmen, um die Einschränkungen für die Bevölkerung und so gering wie möglich zu halte, den Neustart von Gewerbetreibenden zu erleichtern und die Kontaktnachverfolgung so effektiv wie möglich zu gestalten. Deshalb erwartet er nach wie vor ein Umdenken an der Verwaltungsspitze und Anwendung dieser Lösung nicht nur in Gera.

"Gera nutzt Software „Sormas“ und „Luca“-App nicht | Gera | Ostthüringer Zeitung" https://www.otz.de/regionen/gera/gera-nutzt-software-sormas-und-luca-app-nicht-id231599347.html

 

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