SPD Gera

PM: Die Wismut-Kunstsammlung gehört nach Gera

Stadtrat

„Nach der OB-Wahl 2018 hatten wir den Eindruck, dass ein Ruck durch Gera gegangen ist“, sagt Monika Hofmann, Fraktionsvorsitzende. „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, mit allen demokratischen Kräften unserer Stadt den Aufwärtsschwung aus dem Wechsel an der Rathausspitze gemeinsam zu nutzen, nur weil gerade Wahljahr ist.“

„Wir wollen, dass die Wismut-Kunstsammlung in Gera endlich einen festen Standort bekommt“, so Hofmann weiter.

„Die Wismut-Kunst gehört nach Gera wie die Weiße Elster“, sagt der ehemalige Wismutkumpel Tilo Wetzel, der sich schon seit Jahren dafür einsetzt, die Kunstsammlung nach Gera zu holen. „Noch haben wir die Chance dazu. Wir müssen der Kunstsammlung, mit der sich – da bin ich sicher – die meisten Geraer Bürgerinnen und Bürger identifizieren können, nur ein neues Zuhause geben.

Die Wismut-Kunstsammlung besteht aus 4.209 Werken von 450 Künstlern. Eine kleine Galerie oder ein Höhler werden nicht ausreichen, selbst wenn nur wenige Bilder gleichzeitig ausgestellt werden können. Als größtes Kombinat der DDR hatte die Wismut diese Bilderschau ja auch in vielen Jahren zusammengestellt. Es sind Darstellungen von Haldenlandschaften, Fördertürmen, Schächten und natürlich von Bergarbeitern, ihrem Arbeitsalltag und ihrem Umfeld. Die Bilder der Sammlung erzählen Geschichten und die Geschichte des Uranabbaus in der DDR. Vieles ist schöngefärbt und mehr Propaganda-Kunst, aber es sind auch kritische Bilder dabei und künstlerisch sehr beeindruckende. Es sind Bilder eines ganz besonderen und besonders großen DDR-Unternehmens und der Menschen, die in diesem Unternehmen arbeiteten. Das alles ist mit der Stadt Gera und der Umgebung eng verbunden.

„Es liegt uns fern, die DDR mit der Kunstsammlung der Wismut zu verherrlichen oder ihr nachzutrauern“, macht Wetzel deutlich. „Die Wismut war und ist aber Teil unserer Stadtgeschichte und hat unsere Stadt maßgeblich mitgeprägt. Deshalb wollen wir die Wismut-Kunstsammlung in Gera haben und uns mit diesem Teil unserer örtlichen Geschichte auseinandersetzen.“

 

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