SPD Gera

Rede zum Wirtschaftsplan 2019 und Finanzplan der TPT Thüringen

Stadtrat

Ein Redebeitrag von Heiner Fritzsche aus der Stadtratssitzung vom 06.12.2018.

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst darf ich mich bei allen Akteuren, die in den letzten Jahren zum Betrieb des Theaters und dessen Finanzierung beigetragen haben, herzlich bedanken. Das betrifft u.a. das Zustandekommen des jetzigen Finanzierungsvertrages, wie auch die Verhandlungen vom Haus- zum Flächentarifvertrag mit der Personalentwicklung. Denn ich kann mich noch gut erinnern, wie vor Jahren die Finanzierung und der Betrieb des Fünf-Sparten-Theaters auf Kippe standen. Heute arbeitet die Gesellschaft solide in Finanzen und zweifelsohne auch künstlerisch, wie die Besucherzahlen veranschaulichen.

Trotz dessen ist nächstes und in den Folgejahren beabsichtigt, jedes Jahr einen Fehlbetrag von durchschnittlich 1 Mio. € im Jahr (zw. 800T€ und 1,3 Mio. €) zu erwirtschaften. Dieser soll durch Entnahme aus den Rücklagen ausgeglichen werden, die dadurch immer mehr zusammenschmelzen. Noch haben wir Zeit, uns klar darüber zu werden, was nach Ende der Finanzierungsperiode bis 2024 passiert, wobei der Zuschuss der Stadt Gera bis 2021 in der derzeitigen Höhe zugesagt ist. Aus Sicht der SPD-Fraktion ist eine Erhöhung des Zuschusses der Stadt Gera derzeit nicht vertretbar. Wir können wichtigste Aufgaben nur ungenügend erfüllen wie die Schulsanierung, die Sanierung der Verwaltungsgebäude, die Straßen und Brücken bis hin zur Fahrbahnmarkierung. Das gleiche betrifft die technische Ausrüstung und die Standorte der freiwilligen Feuerwehren und Hauptwache zu, wie mir selbst vor wenigen Tagen vor Augen geführt wurde…
Für das Theater stellt die Stadt inklusive der kostenfreien Zurverfügungstellung der Gebäude, deren Wert bitte zukünftig immer mit angegeben wird, mehr als 5 Mio. € im Jahr bereit. Wir können diese Leistung nicht einfach erhöhen und unsere Pflichtaufgaben vernachlässigen. Deshalb ist es richtig bereits jetzt eine Arbeitsgruppe zu bilden die künftige Kosten, Strukturen und Finanzierungen berät und Vorschläge unterbreitet, damit wir nicht wieder in eine Situation geraten, in der ohne eine schnelle Erhöhung des Zuschusses der Betrieb der fünf Sparten  zusammenbricht. Selbstverständlich sind unabhängig davon auch Gespräche des Oberbürgermeisters mit dem Freistaat und in deren Ergebnis Vorschläge hilfreich, wenn diese gut vorbereitet und abgestimmt sind.
Die mittelfristige Planung sollten wir zukünftig nicht mehr beschließend zur Kenntnis nehmen, wie es in Punkt 2. der Vorlage steht, sondern entweder beschließen oder als Information zur Kenntnis nehmen. Heute wird die SPD-Fraktion dem Wirtschaftsplan 2019 der Gesellschaft zustimmen und wünscht dem Theater eine gute Zukunft.

 

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