SPD Gera

Vor dem Wirtschaftsempfang der Stadt: SPD ruft Unternehmen auf, die Gründung von Betriebsräten zu unterstützen

Arbeit & Wirtschaft

Im Vorfeld des Jahresempfangs der Wirtschaft, appelliert SPD-Kreisvorsitzende Melanie Siebelist an die Geraer Unternehmerinnen und Unternehmer, sich in ihren Betrieben für die Gründung von Betriebsräten einzusetzen. „Wir Sozialdemokraten schätzen die Aufbauleistungen, die Unternehmerinnen und Unternehmer vor allem in den 90er Jahren und bis heute erbracht haben. Sie schaffen gemeinsam mit den Beschäftigten wichtige Arbeitsplätze für Gera. Viele haben sich hartnäckig am Mark behauptet und Stabilität entwickelt“, so Siebelist. „Viele Arbeitnehmer haben in dieser Zeit zurückgesteckt. Es ist nun wichtig, dass Arbeitgeber im eigenen Interesse die Gründung von Betriebsräten in ihrem Unternehmen anregen.“ Verbindliche Mitbestimmung im Betrieb sei heutzutage ein wichtiger Standortfaktor, der obendrein nichts koste.

Viele Beschäftigte würden davor zurückschrecken, weil sie Angst vor Gegenmaßnahmen durch den Arbeitgeber haben. Deshalb fordert die SPD-Vorsitzende die Arbeitgeber auf, ihre Mitarbeiter zur Gründung von Betriebsräten zu animieren. Diese Form der Mitbestimmung sei für das Wachstum der Betriebe förderlich. Konflikte würden innerhalb klarer Regelungen ausgeräumt, innovative Ideen von Mitarbeitern aufgegriffen und gemeinsam die Zukunft des Unternehmens geplant. „Unser Ziel muss es sein, dass Betriebsräte auch in kleinen Betrieben eine Selbstverständlichkeit sind. So genannte Vertrauensleute ohne gesetzlich verankerte Rechte sind unzureichend. Es gibt noch immer Firmen in Gera ohne echte Mitbestimmung. Das ist überholt und wird für diese Betriebe langfristig zum Nachteil sein“, so Siebelist. So sei es für viele Fachkräfte heute Standard, sich Betriebe mit den für sie besten Bedingungen auszusuchen – auch im Bereich Mitbestimmung.

 

Weiterhin müsse die Tarifbindung steigen. „Die Unternehmen stehen in harter Konkurrenz, aber in Zukunft wird die wichtigste Frage sein: Bekomme ich die Fachkräfte, die ich brauche?“ Es sei deshalb auch im Sinne der Unternehmen, einen Betriebsrat als Co-Manager zuzulassen. „Wenn wir aus Abwanderung Zuwanderung machen wollen, brauchen wir gute Arbeitsbedingungen in der Region“, so Siebelist.

 
 

 

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